Maria Böhmer kandidiert nicht mehr für den Vorsitz der Frauen Union

Berlin, 05.05.2015

Die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer wird beim Bundesdelegiertentag der Frauen Union der CDU vom 26./27.09.2015 in Kassel nicht mehr als Vorsitzende kandidieren.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, den Staffelstab weiterzugeben. Denn die Frauen Union ist heute inhaltlich und personell bestens aufgestellt.“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

Böhmer: „Die frauenpolitische Neuausrichtung der CDU beim Essener Parteitag 1985 war für mich das Motiv in die CDU einzutreten. Mein großes Ziel als Vorsitzende der Frauen Union war und ist es, Rentengerechtigkeit von Frauen durchzusetzen.“

Seit 2001 ist Maria Böhmer Vorsitzende der Frauen Union. Die erfolgreiche Umsetzung der Mütterrente ist der sichtbarste Beleg für die Schlagkraft der Frauen Union in ihrer Amtszeit.

Neben dem beharrlichen Einsatz für Rentengerechtigkeit hat die Frauen Union insbesondere bei der besseren Bildung und Betreuung für Kinder, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und jetzt bei der Frauenquote in der Wirtschaft erfolgreich Veränderungen erreicht. Die nächste Herausforderung ist mehr Lohngerechtigkeit für Frauen.

Innerhalb der CDU ist die Frauen Union die Anwältin für die Frauen. 2001 wurde das Quorum entfristet. Mit dem Mentoring-Programm für Frauen wurden in der Frauen Union neue Wege beschritten. Mehr Frauen für die Politik zu gewinnen und mehr Frauen in Ämtern und Mandaten, dafür kämpft die Frauen Union mit allem Nachdruck.

Hintergrund:

Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Maria Böhmer ist seit Dezember 2013 Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Zuvor war sie von 2005 – 2013 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Seit September 2001 ist Maria Böhmer Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands. Sie wurde zuletzt beim Bundesdelegiertentag in Ludwigshafen im November 2013 mit überzeugenden 97,9 Prozent an der Spitze der Frauen Union bestätigt. Dem Präsidium der CDU Deutschlands gehörte sie von 2006-2010 an. Bereits seit 1994 ist sie im Bundesvorstand der CDU.

 
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