Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Das Leid der Frauen in Kriegs- und Krisengebieten darf uns nicht ruhen lassen

Berlin, 25.11.2014

„Erschütternde Berichte von jungen Frauen und Mädchen, die die Gräueltaten des „Islamischen Staates“ (IS) überlebt haben, dürfen uns nicht ruhen lassen. Die Unterbringung, Betreuung und Versorgung von schwer traumatisierten, gefolterten und verfolgten Frauen und Kindern in der Region Syrien-Irak ist eine wichtige Aufgabe, die wir verantwortungsvoll annehmen“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

„Die Frauen benötigen jetzt eine psychologische und therapeutische Betreuung. In den Flüchtlingscamps müssen die Gesundheitszentren auf diese spezielle Hilfe für misshandelte und missbrauchte Frauen vorbereitet sein. Bundesminister Gerd Müller hat dafür dankenswerterweise bereits finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt“, so Maria Böhmer.

Wieder wird bestätigt, dass in vielen Krisengebieten Frauen zur Zielscheibe von Gewalt werden. Sexuelle Gewalt wird als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Weltweit floriert der Menschenhandel. Dies belegen auch die neuen Zahlen der Vereinten Nationen, wonach vor allem Frauen und immer mehr Kinder Opfer von Menschenhandel sind.

Maria Böhmer: „Wir vergessen das Leid der Frauen nicht. Auch am 224. Tag nach der Entführung von 273 nigerianischen Schülerinnen, fordern wir die Freilassung der Opfer von Boko Haram.“

 
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