Mütterrente kommt! - Danke!
Berlin, 03.04.2014 „Mit der ersten Lesung im Deutschen Bundestag kommt die Verbesserung der Mütterrente einen weiteren Schritt voran. 9,5 Millionen Mütter bzw. Väter können sich auf eine Verbesserung ihrer eigenen Alterssicherung freuen. Für jedes vor 1992 geborene Kind wird zusätzlich ein Entgeltpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich der ersten Lesung des Gesetzes über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung am 3. April im Deutschen Bundestag. Zitate von Frauen aus Briefen zur Mütterrente: „Vielen Dank dafür, dass Sie sich so für die Mütterrente eingesetzt haben, es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass Wahlversprechen auch tatsächlich eingehalten werden. Aber es ist nur gerecht und hilft auch vielen Frauen im Alter, etwas besser zu leben.“ Als ´Trümmerfrau`(Mutter von 4 Kindern) mit einer voraussichtlichen Eigenrente so etwa um 300 Euro ist mir dieses Thema schon seit langer Zeit sehr wichtig. Es ist ja nicht so, dass wir älteren Mütter (bin Jahrgang 1953) in all den Jahren unserer Kinderpause die Hände im Schoß hatten. Wenn ich die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten…zusammenzähle, kommt mindestens eine Halbtagstätigkeit heraus, ganz zu schweigen vom Einsatz für die Zukunft unsrer Kinder. Wir haben uns unsere Tätigkeiten eben nicht für bare Münze verklimpern lassen…Und sind nicht wir Mütter letzten Endes diejenigen, die besonders in Sachen Kultur und Religion staatstragend und fördernd wirken?“ „Als Mutter von vier Kindern begrüße ich - das tatkräftige Vorgehen der Frauen Union - für mehr Entgeltpunkte zur Aufstockung der Rente zu plädieren. Dies ist der richtige Weg auch meiner Altersarmut entgegen zu wirken und meine Erziehungszeiten zu honorieren, denn vor 30 Jahren wurde eine Ganztagsbetreuung außerhalb der Familie kaum angeboten.“ „Ich bin dankbar, dass Sie sich für uns Frauen einsetzen…Da es in meinem Fall keinen Ganztagskindergarten gab, konnte ich viele Jahre nur halbtags arbeiten und habe somit viel weniger in die Rentenkasse einzahlen können. Wurde also wegen meiner Kinder auch noch bestraft. Ich gehe immer noch arbeiten, jetzt im 44igsten Jahr und muss wegen der Erhöhung des Rentenalters (ich bin Jahrgang 1953) auch noch weiterhin arbeiten.“ „Als Mutter von zwei Töchtern, geboren 1969 und 1971 finde ich es diskriminierend, dass ich mich gegenüber der jüngeren Generation rechtfertigen muss, nur weil die Politiker endlich eingesehen haben, dass man – wenn auch nur zum Teil – diese Ungerechtigkeit in der Abrechnung der Rentenpunkte für Mütter ausgleichen muss.“
 
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