Konkrete Schritte für mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft

Berlin, 17.10.2011

„Eine gesetzliche Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft ist unverzichtbar. Zielvorgaben der Wirtschaft allein reichen nicht aus. Die öffentliche Debatte hat bei weitsichtigen Unternehmen zu einem Umdenken geführt. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Wirtschaft insgesamt haben in den vergangenen 10 Jahren jedoch nicht gegriffen “, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

„Die Zielsetzungen der Dax-30-Unternehmen für eine stärkere Beteiligung von Frauen im Management müssen durch einen gesetzlichen Rahmen untermauert und weiter vorangetrieben werden. Wir brauchen auf allen Führungsebenen mehr Frauen bis hin zu Aufsichtsratsmandaten und Vorstandspositionen“, betont Maria Böhmer.

Die Frauen Union will den Frauenanteil in Aufsichtsräten zeitnah auf einen Mindestanteil von einem Drittel erhöhen. Ziel ist, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten vertreten sind.

Konkret fordert die Frauen Union der CDU:

  • Im Jahr 2013 werden zahlreiche Aufsichtsratsmandate neu besetzt. Unternehmen müssen die Zeit bis dahin gezielt nutzen, den Frauenanteil in ihren Führungsgremien deutlich zu erhöhen. Ziel ist ein 30 Prozent-Anteil, zumindest aber eine Verdreifachung des jeweiligen Ist-Standes.
  • Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, soll automatisch eine gesetzliche Regelung greifen, die Unternehmen verpflichtet, den Frauenanteil zu erhöhen. Die Einhaltung muss überprüft und die Nichteinhaltung sanktioniert werden.
  • Unser Ziel sind 30 Prozent Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen. In einer nächsten Stufe streben wir an, dass beide Geschlechter zu mindestens je 40 Prozent in Aufsichtsräten vertreten sind.

Böhmer: „Wenn ein Unternehmensvertreter öffentlich bekundet, dass weiterhin die Qualifikation und nicht das Geschlecht oder sonstige Persönlichkeitsmerkmale für die Personalauswahl entscheidend seien, verkennt dieser die Lage. Die Abschlüsse von Mädchen und Frauen an Schule und Hochschule sind im Schnitt besser als die von Jungen bzw. Männern. Die Qualifikation spräche dafür Frauen zu befördern. Der Gesetzgeber muss jetzt handeln“.

 
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