Muttertag 2011: Familienpflegezeit umsetzen

Berlin, 06.05.2011

„Wie die Regelung zur Elternzeit bietet die geplante Familienpflegezeit Frauen eine Chance weiter im Beruf zu bleiben und trotzdem einen nahen Angehörigen zu Hause zu pflegen. Das Instrument „Elternzeit“ hat sich bewährt. Es hilft Frauen schnell wieder in den Beruf einzusteigen und den Anschluss nicht zu verlieren. Dieser Grundgedanke steht auch hinter der Familienpflegezeit“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands, anlässlich des Muttertages am 8. Mai 2011.

Die steigende Lebenserwartung bringt es mit sich, dass immer mehr Frauen, die meist selbst 50 Jahre und älter sind, sich um ihre alten pflegebedürftigen Eltern oder den pflegebedürftigen Partner kümmern müssen. Die Statistik zeigt, dass Frauen zumeist die Verantwortung der Pflege tragen. In vielen Fällen steht die selbst schon ältere Tochter vor der Entscheidung: Aufgabe des Berufs oder Aufgabe der Pflege und Heimunterbringung.

„Bei einem vollständigen Ausstieg aus dem Beruf für die Pflege würde jedoch ein hohes Risiko bestehen, nicht mehr in den Arbeitsmarkt zurückkehren zu können. Die Probleme älterer Arbeitnehmerinnen beim Wiedereinstieg in den Beruf sind hinlänglich bekannt. Gerade mit Blick auf das Problem der Altersarmut bewirkt die Familienpflegezeit, dass die Rentenansprüche etwa auf dem Niveau der Vollzeitbeschäftigung bleiben. Frauen die häufig schon wegen der Kindererziehungszeiten Nachteile in der Rentenversicherung in Kauf nehmen müssen, können so weitere Nachteile in der Rente verhindern“, betont Maria Böhmer.

 
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