Frauen fordern: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Berlin, 08.09.2009

"Das Statistische Bundesamt hat es heute wieder schwarz auf weiß präsentiert: Frauen verdienen durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Unterschiedliche Entgelte für Frauen und Männer bei gleicher Arbeit sind eine große Ungerechtigkeit, gegen die sich ein wachsender Unmut der Frauen mobilisiert", erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

Böhmer: "Ich appelliere an die deutsche Wirtschaft, sich stärker für die Chancen- und Lohngerechtigkeit von Frauen zu engagieren. Ein Instrument hierfür sind freiwillige Lohntests nach Schweizer Vorbild, die Transparenz schaffen können."

Zu den Gründen des großen Lohnunterschiedes von Frauen und Männern zählten nicht nur der höhere Anteil Teilzeitbeschäftigter unter Frauen oder ihre Tätigkeit in den niedriger bezahlten Erziehungs- und Pflegeberufen. Aktuelle Zahlen des Hochschul-Informations-System belegen, dass Absolventinnen der Ingenieur- und Naturwissenschaften im Vergleich zu ihren Kollegen bei gleicher Qualifikation von Anfang ihrer beruflichen Laufbahn an ein geringeres Einkommen erhalten und seltener Leitungspositionen erlangen. Fünf Jahre nach dem Examen verdienen Männer in den MINT-Berufen durchschnittlich 54.400 Euro pro Jahr. Im Gegensatz dazu verdienen Frauen 46.400 Euro. Der Einkommensvorsprung der Männer beträgt also 8000 Euro pro Jahr.

"Wir kämpfen für eine gerechte Entlohnung von Frauen und setzen uns für einen Abbau des Lohngefälles von Frauen und Männern ein. Der Lohndiskriminierung von Frauen muss ein Riegel vorgeschoben werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist das Ziel", fordert Maria Böhmer.

 
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