Wachstumsimpulse für haushaltsnahe Dienstleistungen

Berlin, 06.10.2008

"Mit der Neuregelung zur steuerlichen Förderung des Arbeitsplatzes Privathaushalt hat der Koalitionsausschuss eine Lösung gefunden, die zu mehr Einheitlichkeit und Transparenz führt.

Dank der Einheitlichkeit können nun in mehr Privathaushalten sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen werden; dies hatte der Bundesvorstand der Frauen Union der CDU Deutschlands erneut auf seiner Klausurtagung am 29.09. 2008 gefordert. Damit kann dem schwarzen Markt weiter der Boden entzogen werden. Künftig gilt für Ausgaben für Beschäftigung im Haushalt, haushaltsnahe Dienstleistungen und für Betreuung und Pflege: Maximal 20.000 Euro Ausgaben im Jahr werden steuerlich begünstigt. Bei einem Steuerermäßigungssatz von 20 Prozent ergibt sich dann eine maximale Steuerermäßigung von 4.000 Euro", erklärt die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands, Maria Böhmer.

Die Frauen Union der CDU setzt sich bereits seit Jahren für die Anerkennung des Arbeitsplatzes Haushalt als Betrieb und die volle steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für Haushaltskräfte ein.

Die von Angela Merkel geführte Bundesregierung hat zum 1. Januar 2006 deutliche Verbesserungen für die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitskosten in privaten Haushalten im Bereich der Kinderbetreuung, von Pflege und von Handwerkerleistungen eingeführt.

Böhmer: "Dies war ein wichtiger Meilenstein, der zu mehr regulärer Beschäftigung in privaten Haushalten geführt hat. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer zunehmenden Erwerbsbeteiligung von Frauen wird dieser Weg nun konsequent weiter gegangen. Damit werden weitere Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Zudem ermöglicht es der Ausbau bezahlbarer haushaltsnaher Dienstleistungen hilfebedürftigen Menschen, länger in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben. Sie tragen darüber hinaus zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei und schaffen Arbeitsmöglichkeiten, die nicht ins Ausland verlagert werden können."

 
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