Mehr Gerechtigkeit für Frauen im Scheidungsfall!

Berlin, 20.08.2008

Mit der Gesetzesänderung des Zugewinnausgleichs bei Scheidungen werden Frauen in Zukunft gerechter behandelt. Im Regelfall wird bei Scheidungen ein Zugewinnausgleich durchgeführt, wenn kein Ehevertrag vorliegt. Oft hatten die Frauen in der Vergangenheit das Nachsehen, weil sich ihr Ehepartner durch Vermögensmanipulationen "arm" gerechnet hat.

"In vielen Scheidungsfällen lag bisher eine traditionelle Ehe vor, in denen die Ehefrau sich um die Familie kümmerte oder in Teilzeit arbeitete. Daher mussten zumeist die Ehemänner Zugewinnausgleich zahlen. Bei Vermögensmanipulationen waren dann die Frauen die Leidtragenden, weil die Ehemänner sich bereits zuvor arm gerechnet haben", erklärt die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands, Maria Böhmer.

Beim Zugewinnausgleich wird im Scheidungsfall das Vermögen der Ehepartner verglichen, welches sie bei Beginn der Ehe und am Ende der Ehe besitzen. Beide Eheleute werden an der Hälfte des in der Ehe erworbenen Vermögens beteiligt. Mit der Festlegung eines einheitlichen Zeitpunktes für die Berechung des Zugewinns und die Höhe der Ausgleichsforderung, könne Vermögensmanipulationen nunmehr ein Riegel vorgeschoben werden.

Weiterhin werden die Auskunftspflichten der Ehepartner über das Vermögen verstärkt. Mit der Pflicht zur Vorlage von Belegen über das Vermögen ermögliche der Gesetzentwurf zur Änderung des Zugewinnausgleichs die Beweismöglichkeiten. Außerdem gelänge mehr Gerechtigkeit bei der Berechnung des Zugewinns, weil zukünftig auch die Schulden bei der Eheschließung berücksichtigt würden.

 
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