Besserer Schutz vor Gewalt gegen Frauen

Berlin, 26.09.2007

„Beim Kampf gegen Gewalt gegen Frauen müssen wir gerade die Migrantinnen stärken und ihnen Hilfestellung geben, denn sie sind besonders auch von häuslicher Gewalt betroffen, erklärt die Vorsitzende der Frauen Union der CDU, Maria Böhmer. Anlässlich der Beratungen des Bundeskabinetts über den Aktionsplan II der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen müsse ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass die Öffentlichkeit sich dieses Tabuthemas annehme, so Maria Böhmer weiter.

Der Aktionsplan gebe konkrete Antworten darauf, wie der Schutz der betroffenen Gewaltopfer hergestellt und welche Präventionsmaßnahmen zu ergreifen seien.

Nach einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2004 erleben rund 40 Prozent aller Frauen in Deutschland seit ihrem 16. Lebensjahr entweder körperliche oder sexuelle Gewalt. Bei den türkischen Frauen wird sogar jede Zweite Opfer häuslicher Gewalt.

„Die bei den Migrantinnen bestehende Sprachbarriere verhindert zu oft, dass sie die existierenden Schutzangebote in Anspruch zu nehmen. Deshalb ist der Erwerb einfacher Sprachkenntnisse unerlässlich. Zudem müssen aufsuchende Hilfsangebote für Migrantinnen ausgebaut werden", fordert die Vorsitzende der Frauen Union der CDU. „Sie helfen den Frauen, Hemmschwellen zu überwinden und persönliche Kontakte aufzubauen."

 
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