Die Pflegezeit kommt!

19.06.07

„Die Möglichkeit einer beruflichen Unterbrechungszeit zur Pflege eines Angehörigen ist ein großer Fortschritt für eine menschenwürdige häusliche Pflege in vertrauter Umgebung. Frauen sind im besonderen Maße vom Thema Pflege betroffen. Sie stellen nicht nur den größten Anteil der Pflegebedürftigen, sondern auch der Pflegenden. Sie gilt es zu unterstützen bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Mit der Pflegezeit haben sie die reelle Chance einer Berufsrückkehr", begrüßt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, die Ergebnisse des gestrigen Koalitionsausschusses.

Mit der Einführung einer Pflegezeit erhielten Beschäftigte ein Recht auf sechsmonatige Freistellung von ihren beruflichen Verpflichtungen, ohne ihren Arbeitsplatz zu gefährden. Dabei orientiere sich der Anspruch auf die Pflegezeit an den Pflegenden und nicht an den Pflegebedürftigen. Ein pflegebedürftiger Elternteil könne also abwechselnd von seinen Kindern betreut werden. „Familie bedeutet nicht nur Fürsorge für Kinder sondern auch für Ältere. Bei akuten Pflege- und Krankheitsfällen oder zur Sterbebegleitung können somit die Familienangehörigen ihrem Bedürfnis nachkommen, die Pflege bei sich zu Hause zu übernehmen. Pflegebedürftigkeit tritt oft unvorhergesehen ein. Jetzt kann in Ruhe eine Lösung für diese schwierige Situation gefunden werden. Wir wollen, dass die Menschen in Würde alt werden können. Die Pflegezeit ist hierfür eine wichtige Weichenstellung", so Maria Böhmer.
 
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