Markenzeichen: Familienfreundlichkeit

Berlin, 08.09.06

„Wir müssen die Familien als Leistungsträger unserer Gesellschaft stärken. Hierbei sollten wir die alle Generationen umfassende Familie im Blick haben", erklärte die Bundesvorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer, im Rahmen des Familienfestes der Frauen Union der CDU Deutschlands und der Frauen Union der CDU Berlin. Unter dem Motto „Markenzeichen: Familienfreundlichkeit" diskutierte Friedbert Pflüger, der CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin, mit Gästen des Familienfestes am BundesPresseStrand.

Im ersten Jahr ihrer Regierungszeit hat die Große Koalition schon wichtige Weichen für Familien gestellt. Rückwirkend zum 1. Januar 2006 wurde die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten verbessert. „Die Bundesregierung hat die Stärkung der Familien ganz oben auf die Agenda gesetzt. Mit der Einführung des Elterngeldes ab dem 1. Januar 2007 wird ein Paradigmenwechsel in der Familienpolitik eingeleitet. Tatsache ist, dass heute der überwiegende Teil der Frauen berufstätig ist, bevor sie ihr erstes Kind bekommen. Wir müssen den jungen Müttern und Vätern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf helfen", forderte Maria Böhmer. Häufig fielen der Abschluss der Ausbildung, der Einstieg in die Erwerbstätigkeit und die Gründung einer stabilen Partnerschaft und Familie zeitlich zusammen. Diese Rush-hour des Lebens müsse entzerrt werden.

Auch die Bildungschancen der Kinder in Deutschland müssten steigen. Schon der Kindergarten solle als Bildungseinrichtung ausgestaltet werden. Auch in Berlin müsse Realität werden, was im Saarland schon lange gelte: die Beitragsfreiheit im Kindergarten! Die Weiterentwicklung des Kindergartens helfe sowohl den Eltern, Beruf und Familie besser zu vereinbaren, als auch den Kindern durch frühkindliche Förderung. Deshalb seien erhöhte Investitionen in die frühkindliche Bildung und Erziehung notwendig. Kinder mit Migrationshintergrund sollen durch bessere Sprachförderangebote gezielt gefördert werden.

 
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