Hände weg vom Kinderfreibetrag
 

Berlin, 22.08.06

„Die Idee, den Kinderfreibetrag zu kappen, ist familienfeindlich. Dieser Vorschlag gehört zurück in die Mottenkiste, denn wir brauchen eine bessere steuerliche Förderung der Familien", stellt die Vorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer, klar. Der Kinderfreibetrag orientiert sich am Existenzminimum eines Kindes. Der Anspruch darauf sei durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts geschützt. Es gehe vielmehr darum, unser Steuersystem so zu reformieren, dass eine gerechte Besteuerung von Familien mit Kindern erreicht werde.

„Ein notwendiger Einstieg und ein Ziel führender erster Schritt wäre die bereits angedachte Einführung eines einheitlichen Grundfreibetrags für Eltern und Kinder von je 8.000 Euro", fordert Maria Böhmer. Damit würde eine durchschnittlich verdienende Familie mit zwei Kindern unter Berücksichtigung pauschaler Abgaben praktisch keine Steuern mehr zahlen.

Zusätzlich müssten die familienpolitischen Leistungen insgesamt auf den Prüfstand gestellt werden. Der Staat erbringt jährlich fast 100 Milliarden Euro an Leistungen für die Familie. Die Frauen Union will seit langem Licht in den Dschungel der familienpolitischen Leistungen bringen. Deshalb müsse die Einführung einer Familienkasse geprüft werden, damit Familien wissen, was ihnen zusteht. „Es ist begrüßenswert, dass beim Bundesfamilienministerium ein entsprechendes Kompetenzzentrum eingerichtet werden soll. Die Entlastung und Förderung von Mehrkindfamilien ist dabei eines der wichtigen politischen Ziele", so Maria Böhmer.

 
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