Böhmer: Anstieg von Spätabtreibungen nicht hinnehmen

Berlin, 11. November 2004

"Die Zahl der Spätabtreibungen nimmt seit dem Jahr 2000 kontinuierlich zu. Immer mehr Schwangerschaften werden nach der 22. Woche abgebrochen, obwohl dank moderner Medinzin Kinder zu diesem Zeitpunkt bereits überlebensfähig sein können. Meistens ist eine zu erwartende Behinderung des Kindes der Grund. Dies ist eine Entwicklung, die wir unmöglich hinnehmen können." Dies erklärte FU-Vorsitzende Maria Böhmer in ihrer Bundestagsrede zur ersten Beratung des Antrages der CDU/CSU-Fraktion "Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder".

Böhmer weiter: "Wir brauchen in unserer Gesellschaft einen Wertewandel in zweifacher Hinsicht: Zum einen müssen wir wieder verstärkt die Tatsache ins Bewusstsein rücken, dass Schwangerschaftsabbrüche dem Grunde nach eine Tötung und damit rechtswidrig sind, auch wenn sie unter gewissen Umständen straffrei bleiben. Ein ungeborenes Kind hat denselben Anspruch auf Schutz wie ein geborenes Kind. Zum anderen brauchen wir eine andere Einstellung zu Menschen mit Behinderungen. Wir dürfen Behinderte in unserer Gesellschaft nicht ausgrenzen."

Antrag "Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder"

 
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