FU-Bundesvorsitzende Böhmer feiert 40 Jahre FU Meckenheim:

Meckenheim, 18. Juni 2004

„Eine partnerschaftliche Gesellschaft, in der die Freiheit des Einzelnen, die Verantwortung eines jeden für das Ganze und die Chancengerechtigkeit für alle einen herausragenden Stellenwert haben“ forderte die Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU, Professor Dr. Maria Böhmer MdB, anlässlich des 40jährigen Jubiläums des FU-Ortsverbands Meckenheim.

Böhmer, die 40 Jahre Frauenpolitik Revue passieren ließ, verglich Wunsch und Wirklichkeit weiblicher Lebensentwürfe. „Der Wunsch der meisten jungen Frauen ist es, finanziell unabhängig zu sein, einen Beruf auszuüben, eine Familie zu gründen und ein oder zwei Kinder zu bekommen“, so Böhmer. Junge Frauen seien heute hervorragend ausgebildet, wollten den Beruf nur kurz unterbrechen, um sich ausschließlich um die Kinder zu kümmern, und seien nicht bereit, einfach hinzunehmen, dass Mutterschaft und berufliches Fortkommen Gegensätze sind, die sich nicht überwinden lassen.

Andererseits liege die durchschnittliche Geburtenrate derzeit bei 1,4 Kindern. Unter den Akademikerinnen blieben rund 40 Prozent dauerhaft kinderlos. Ein Drittel der Ehen würden geschieden, rund zwei Millionen Mütter und Väter erzögen ihre Kinder alleine. „Frauen stoßen im Beruf immer noch an eine gläserne Decke, wenn es um den beruflichen Aufstieg geht“, monierte Böhmer. Angebote an Teilzeitarbeitsplätzen oder flexiblen Arbeitszeiten und Kinderbetreuungsangebote hinkten dem Bedarf immer noch weit hinterher.

Böhmer rief dazu auf, in den alten Bundesländern das Kinderbetreuungsangebot für Kleinkinder sowie für Kindergarten- und Schulkinder vor allem am Nachmittag ausbauen. Dies gelte besonders für Tagesmütter. Dabei komme es nicht nur auf die Ausweitung der Öffnungszeiten und die Suppe am Mittag an, sondern selbstverständlich auch auf eine Verbesserung der Qualität der Betreuung und Bildung von Kindern.

Die FU-Bundesvorsitzende würdigte die Partnerschaft der FU Meckenheim mit der Frauen Union Halle als Beitrag zur Vollendung der inneren Einheit und dankte der Vorsitzenden der FU Meckenheim Doris Leistner und der damaligen und der amtierenden Vorsitzenden der Frauen Union Halle, Sigrid Kautz und Roswitha Berkowsky für ihr Engagement. „Persönliche Kontakte sind für das gegenseitige Verstehen unersetzlich!“ so Böhmer.

 
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