Maria Böhmer: In-Vitro-Embryonen die Menschenwürde nicht absprechen

Berlin, 29. Oktober 2003

FU-Vorsitzende Maria Böhmer warnt Bundesjustizministerin Zypries eindringlich davor, von dem bislang gültigen Grundprinzip ihres Verfassungsressorts abzuweichen, das im Reagenzglas gezeugten Embryonen vom Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle an die Menschenwürde zuspricht. Die Ministerin hatte angekündigt, den Grundrechtsschutz des Artikel 1 Absatz 1 GG für In-Vitro-Embryonen zu lockern und den Reagenzglas-Embryonen die Menschenwürde abzusprechen. "Damit würden Embryonen von Menschen zu Material", mahnt Böhmer. Dies sei weder mit dem Grundgesetz vereinbar noch mit dem Embryonenschutzgesetz. Böhmer: "Sollte die Bundesregierung beabsichtigen, den großen Konsens im Deutschen Bundestag aufzubrechen und die Rechtslage in Deutschland ausgerechnet beim Schutz menschlichen Lebens zu lockern, werden wir uns dem widersetzen." Eindeutig stehe fest: "Menschliches Leben ist von Anfang an zu schützen."

 
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