Engagement für die Familie hat Tradition in der Union

22. Oktober 2003

Vor 50 Jahren gründete Adenauer das Familienministerium

Vor genau 50 Jahren, im Jahr 1953, berief Konrad Adenauer den ersten Bundesminister für Familienfragen in sein Kabinett: Franz-Josef Wuermeling - unsterblich geworden durch den „Wuermeling-Pass“, der Kindern und Jugendlichen aus kinderreichen Familien das Zugfahren zum halben Preis ermöglichte. Mit der Schaffung des Familienministeriums unterstrich Adenauer den besonderen Stellenwert der Familienpolitik.

Schon zuvor hatte sich die Union für die Besserstellung von Müttern eingesetzt. 1952 schuf sie das Mutterschutzgesetz, das einheitliche Schutzfristen für berufstätige Mütter von je sechs Wochen vor und nach der Geburt festschrieb. Bereits in den fünfziger Jahren erkannte die Politik die Notwendigkeit, Familien mit Kindern finanziell zu entlasten. Erstmals zahlte die Bundesrepublik ab 1955 ein Kindergeld ab dem dritten Kind. Später erhöhte man die Freibeträge und dehnte das Kindergeld auch auf das zweite und erste Kind aus.

Beharrlich kämpften Familienministerinnen und -minister für die Besserstellung und Entlastung von Familien. Heiner Geißler führte den Erziehungsurlaub und das Erziehungsgeld ein, erhöhte das Kindergeld und baute Kindergeld und Kinderfreibetrag zum dualen Familienlastenausgleich aus. Dass Kindererziehung auch in der Rente seinen Niederschlag haben muss, erkannte Rita Süssmuth und sorgte für eine Anrechnung von drei Jahren Kindererziehung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Thema Kinderbetreuung boomte in den neunziger Jahren: Immer mehr berufstätige Mütter verlangten nach verlässlichen Kinderbetreuungszeiten. Hannelore Rönsch reagierte und setzte den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz durch. Ihre Nachfolgerin Claudia Nolte stärkte unter anderem die Rechte der Frau in der Ehe.

Die Union setzt diese Tradition der Familienförderung mit Nachdruck fort und engagiert sich für ein Familiengeldkonzept. Sie kämpft mit Nachdruck für familienfreundliche Weichenstellungen bei den Reformen der sozialen Sicherungssysteme.

 
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