Frauen gestalten die Europäische Union

12. September 2003

„Europa ist weiblich“, betonte Doris Pack MdEP. Die Vorsitzende der deutschen Sektion der Europäischen Frauen-Union (EFU) und Vorsitzende der Frauen in der Europäischen Volkspartei (EVP) rückte die griechische Sage über die Entstehung Europas in den Mittelpunkt eines festlichen Empfangs der Frauen-Union der CDU, die am Freitag in Berlin gemeinsam mit über 250 Gästen das 50jährige Jubiläum der Europäischen Frauen-Union feierte.

Ebenso wie ihre Vorgängerin im Amt Marlene Lenz und die frühere Vorsitzende der EFU, Ursula Schleicher MdEP, erinnerte Doris Pack daran, dass es Frauen waren, die vor 50 Jahren eine Vorreiterrolle in der christdemokratischen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene übernahmen.

Bereits 1953 - fünf Jahre vor Gründung der EWU - hatten christlich-demokratische und konservative Politikerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Grundstein für die Gründung der Europäischen Frauen-Union gelegt. Ihr Ziel war es, unter Wahrung christlich-demokratischer Prinzipien nicht nur die Anliegen von Frauen europaweit gemeinschaftlich voranzutreiben, sondern auch Prinzipien zu vertreten und durchsetzen, „die der Gesamtheit der christlich-demokratischen Frauen Europas am Herzen liegen“, so ein Zitat der Österreicherin Lola Solar, der ersten Vorsitzenden der EFU.

Im Juli 2003 gründeten EFU und EVP-Frauen die Dachorganisation European Women´s Association (EWA). Die EWA soll die seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit beider Organisationen stärker bündeln und die Kräfte so zielgerichteter einsetzen.

Dem historischen Rückblick folgte ein Ausblick auf das Europa von morgen. Im Anschluss an den Empfang der Frauen-Union fand auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung die Podiumsdiskussion „Frauen gestalten die Europäische Union“ statt. Die Europaabgeordnete Angelika Niebler (Deutschland), die Österreicherin Silvia Fuhrmann (Abgeordnete zum Nationalrat), die Polin Dorata Keller (Mitglied im Stadtrat von Warschau) und die Vorsitzende der Frauen-Union Malta, Helga Zahra, diskutierten miteinander über ihre Visionen für die erweiterte Europäische Union. Die Podiumsteilnehmerinnen stimmten darin überein, dass die Erweiterung und Vertiefung ein richtiger und wichtiger Schritt für Europa ist, der sowohl für langjährige Mitgliedsstaaten als auch den neu beitretenden Ländern Vorteile bringe. Besonders die Vertreterinnen aus Polen und Malta begrüßten die EU-Erweiterung als Chance für den Fortschritt der Gleichberechtigung von Frau und Mann in ihren Heimatländern.

 
Zahlreiche Besucher blieben auch zur Anschlussveranstaltung der Adenauer-Stiftung.

 
Doris Pack, Marlene Lenz, Maria Böhmer und Ursula Schleicher feierten "50 Jahre EFU".

 
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