Großer Fortschritt bei der Palliativ- und Hospizversorgung

Berlin, 05.11.2015

„Wir wollen, dass alle Menschen am Ende ihres Lebens die Betreuung und den Beistand erhalten, den sie benötigen. Niemand soll alleine gelassen werden. Deshalb bauen wir die Palliativ- und Hospizversorgung flächendeckend aus und stärken sie“, erklärt Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.

 

Mit dem Gesetz wird die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland durch gezielte Maßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung gestärkt. Die Versicherten werden besser über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung informiert.

Besonders hervorzuheben ist der Ausbau in strukturschwachen und ländlichen Regionen und die Vernetzung von Angeboten der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie der Hospize.

Ebenso wird die finanzielle Förderung stationärer Kinder- und Erwachsenenhospize sowie ambulanter Hospizdienste verbessert. Die Palliativversorgung wird als Teil der Regelversorgung in der haus- und fachärztlichen Versorgung sowie im Rahmen der häuslichen Krankenpflege verankert und die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) flächendeckend ausgebaut.

Widmann-Mauz: „Wer bereits einen sterbenskranken Familienangehörigen auf seinem letzten Weg begleitet hat, weiß wie wichtig eine gute Palliativ- und Hospizversorgung ist. Mit dem Ausbau im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen wird Sterbebegleitung für Sterbende und ihre Familien erleichtert und eine notwendige Hilfe in der noch verbleibenden Zeit gegeben.“

Die Vorsitzende der Frauen Union dankt besonders den vielen Frauen, die als Ehrenamtliche in der Hospiz-Bewegung engagiert sind: „Diese Frauen sind unersetzliche Hilfen für die Sterbenskranken und ihre Familien. Sie sind Hand, Herz und Gesicht für einen würdigen Abschied.“

 
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