Die CDU hält Wort in der Frauenpolitik: Die Frauenquote kommt 2016!

Berlin, 26.11.2014

„Gesagt - getan: Erst die Mütterrente, jetzt die Frauenquote! Der Koalitionsvertrag wird umgesetzt. CDU-Frauen in der Partei und Fraktion fordern seit Jahren eine gesetzlich geregelte Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft. Ein breites Bündnis von Frauenverbänden hat hartnäckig auf die Lücke von Frauen an der Spitze von Unternehmen hingewiesen. Das Bohren dicker Bretter über Jahre hat sich gelohnt und wir kommen endlich zu einer rechtlichen Regelung ab 2016 “, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses am 25.11.2014.

Böhmer: „Sowohl angesichts der guten Ausbildung von Frauen als auch im internationalen Vergleich ist die Zahl von Frauen in Führungspositionen viel zu niedrig. Die „Geburtswehen“ um die gesetzliche Regelung für eine Frauenquote zeigen, wie schwer so manchem in der Wirtschaft das Umdenken fällt.“

Dabei sprechen klare wirtschaftliche Gründe für eine deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Vorausdenkende Unternehmen haben erkannt, dass Diversity für wirtschaftlichen Erfolg steht.

Das Ringen um Gleichberechtigung für Frauen zeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nicht den gewünschten Durchbruch bringen. Ob in den Parteien oder in der Wirtschaft: Erst mit verbindlichen Regelungen werden nachhaltige Veränderungen erreicht.

„In der Rückschau werden wir feststellen, dass die gesetzliche Frauenquote einen Wendepunkt darstellt und die Wirtschaft insgesamt davon profitiert“, betont die Vorsitzende der Frauen Union.

Das Bundeskabinett wird am 11. Dezember 2014 einen entsprechenden Gesetzentwurf beschließen.

 
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