Girls' Day 2012: Berufswahl entscheidet über Verdienst

Berlin, 25.04.2012

„Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Ein wichtiger Faktor für diese Entgeltlücke ist das Berufswahlverhalten von Frauen. Der Girls' Day öffnet Mädchen die Augen und richtet deren Blick auf die ganze Bandbreite des Berufswahlspektrums“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich des morgigen Girls' Days.

Trotz der vielfach besseren Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen bei ihrer Ausbildungs- und Studienplatzwahl immer noch für die als typisch weiblich geltenden Berufsfelder und Studienfächer. Bei der dualen Ausbildung gehören an die Spitze der TOP-10 Ausbildungsberufe 2011 die Ausbildung zur Verkäuferin, Kauffrau im Einzelhandel und Bürokauffrau. Bei den Studienanfängerinnen lagen im Wintersemester 2011/2012 die Zahlen in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik auf überschaubarem Niveau. Bauingenieurwesen 25,9 Prozent, Informatik 19,9 Prozent und Elektrotechnik 11 Prozent weibliche Studienanfänger – dieser Anteil ist steigerungsfähig.

Böhmer: „Bei der Berufswahl entscheiden sich Frauen also zumeist für Branchen in denen geringere Löhne gezahlt werden. Hier setzt der Mädchen-Zukunftstag an. Mädchen sollten mit Neugier und Mut auch die technischen und naturwissenschaftlichen Berufsbereiche für sich entdecken – hier liegen Chancen und höhere Verdienstmöglichkeiten.“

 
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