Die Frauen Union der CDU fordert die Einführung einer Lohnuntergrenze!

Berlin, 31.10.2011

„Niedrige Löhne gibt es vor allem im Dienstleistungsbereich. Frauen sind davon massiv betroffen. Gerade in den Dienstleistungsbranchen, in denen ein hoher Prozentsatz der Arbeitnehmer weiblich ist, werden wegen geringer Tarifbindung oft Dumpinglöhne von wenigen Euro pro Stunde bezahlt. Das ist nicht länger hinnehmbar. Eine Lohnuntergrenze würde vielen Frauen endlich ein auskömmliches und gerechtes Einkommen sichern“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands.

Böhmer: „Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor durchschnittlich 23,2 Prozent weniger als Männer. Es fängt schon bei der Berufswahl an: Eine Friseurin verdient gerade einmal 800 Euro netto. Und das bei 3 Jahren Ausbildungszeit. Dort, wo überwiegend Frauen arbeiten, ist das Gehaltsniveau tendenziell niedriger.“

Der 29. Bundesdelegiertentag der Frauen Union der CDU hat sich am 23.10.2011 in Wiesbaden für die Einführung einer allgemeinen Lohnuntergrenze, die Dumpinglöhne verhindert und die sich am von den Tarifpartnern festgelegten Mindestlohn in der Zeitarbeit orientiert, ausgesprochen.

 
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