Große Unterstützung für die Familienpflegezeit

Berlin, 08.04.2011 

Der Bundesvorstand der Frauen Union der CDU Deutschlands hat sich einstimmig für die geplante Familienpflegezeit ausgesprochen. Bundesministerin Dr. Kristina Schröder MdB stellte heute den Gesetzentwurf zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf im Rahmen einer Vorstandssitzung der Frauen Union im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin vor.

„Die Familienpflegezeit verspricht ein Zukunftsmodell für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu werden. Die Pflege gehört für die Menschen in Deutschland zu den wichtigsten familienpolitischen Themen. Familien wollen auch bei Pflegefällen füreinander einstehen. Für Frauen, die zumeist die Verantwortung der Pflege tragen, ist die Familienpflegezeit eine Antwort zur Verhinderung von Altersarmut. In Kombination mit dem Pflegegeld der Pflegeversicherung wird sichergestellt, dass die bzw. der pflegende Angehörige bei den Einzahlungen in die Rentenversicherung auf dem Vollzeitniveau bleibt“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands.

Die Familienpflegezeit ist anwendbar für alle Pflegefälle, die in der Pflegeversicherung eingestuft sind. Für pflegende Angehörige besteht künftig die Möglichkeit, in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren mit reduzierter Stundenzahl (Untergrenze 15 Stunden in der Woche) im Beruf weiter zu arbeiten. Dabei ist hervorzuheben, dass die pflegenden Angehörigen ein Gehalt in Höhe von 75 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens erhalten und so ein finanzieller Engpass in der Pflegephase verhindert wird. Nach Ablauf der Pflegezeit wird weiter nur 75 Prozent des Gehalts gezahlt, bis der Gehaltsvorschuss zurückgezahlt ist.

 
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