Böhmer: Der Ausbau der Kleinkinderbetreuung ist auf einem guten Weg!

Berlin, 21.07.2010

"Der angepeilte Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren ab 2013 zeigt Wirkung. Der Ausbau der Betreuungsplätze in Tageseinrichtungen oder in der Tagespflege schreitet in allen Bundesländern dynamisch voran. Zum 1. März 2009 wurden 20,4 Prozent der Kinder unter drei Jahren in Tageseinrichtungen oder in Tagespflege betreut. Seit 2006 hat sich das Angebot in Westdeutschland um 75 Prozent vergrößert", erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

"Auf dieser positiven Nachricht des Zwischenberichts zur Evaluation des Kinderfördergesetzes dürfen sich die Kommunen und Länder jedoch nicht ausruhen. Gerade in Westdeutschland müssen die Anstrengungen des Ausbaus der Kinderbetreuung noch verdoppelt werden, um die im Jahr 2013 angestrebte Betreuungsquote von 35 Prozent zu erreichen. Denn beim Stand des Ausbaus der Kinderbetreuung unter drei Jahren ist Deutschland nach wie vor geteilt. Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangssituation in den östlichen und westlichen Bundesländern liegt die Betreuungsquote in Ostdeutschland dreimal so hoch wie in Westdeutschland", erläutert Maria Böhmer.

"Ein Drittel der neuen Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren soll in der öffentlichen Kindertagespflege geschaffen werden. Hier gilt es weiter anzusetzen. Die Kindertagespflege muss zu einer anerkannten, angemessen vergüteten Vollzeittätigkeit ausgebaut werden. Nur so können Fortschritte beim Ausbau der Kindertagespflege zu einer vollwertigen Betreuungsform erzielt werden. Das Aktionsprogramm Kindertagespflege des Bundes leistet bei der Qualifizierung der Kindertagespflege einen wertvollen Beitrag", betont die Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

Böhmer: "Alle Bundesländer haben ihre Anstrengungen zum Ausbau der Kinderbetreuung unter drei Jahren verstärkt. Die Kommunen haben erkannt, dass das Angebot einer ausreichenden Zahl von Kinderbetreuungsplätzen ein wichtiger Standortvorteil ist. Wir sind auf einem guten Weg. Der bedarfsgerechte und qualitätsorientierte Ausbau der Betreuung unter Dreijähriger ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung des frühkindlichen Entwicklungsprozesses und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eltern müssen die Freiheit haben, zu entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen, eine institutionelle Betreuungseinrichtung wie die Kinderkrippe oder die Kindertagespflege wählen."

 
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