SPD blockiert Regelung von Spätabtreibungen seit Jahren!

Berlin, 01.07.2008

"Die jahrelange Blockadehaltung der Sozialdemokraten zur Modifizierung der Regelungen zur Spätabtreibung ist unverantwortlich. Wir brauchen eine Verankerung von Beratungspflichten im Schwangerschaftskonfliktgesetz. Gerade bei Konfliktsituationen nach der 22. Woche, dürfen wir die Frauen mit der schwierigen Entscheidung nicht allein lassen", erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

Böhmer: "Schon während der Regierungszeit von Rotgrün haben wir in der Union Vorschläge gemacht, wie der Lebensschutz bei Spätabtreibungen verbessert werden kann. In dieser Legislaturperiode ist sogar im Koalitionsvertrag vereinbart, zu prüfen, ob und wie die Situation bei Spätabtreibungen verbessert werden kann. Bislang hat die SPD aber alle unsere Vorstöße abgelehnt. Daher ist ein Gruppenantrag, wie ihn Volker Kauder jetzt vorschlägt, folgerichtig. Von Symbolpolitik kann keine Rede sein.

Eine Beratungspflicht und Bedenkzeit sind unerlässlich. Die Maßnahmen zum Lebensschutz des ungeborenen Kindes dürfen in der Spätphase der Schwangerschaft nicht schwächer sein, als in den ersten drei Monaten. Eine intensive Beratung vor der Pränataldiagnostik ist sicherlich hilfreich. Jedoch steht eine Frau unter einem ganz anderen Druck, wenn Sie nach der 22. Schwangerschaftswoche erfährt, dass ihr Kind behindert ist. In dieser Situation ist zusätzliche Beratung durch die Ärzte und eine dreitägige Bedenkzeit notwendig."

 
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