Weltkindertag - raus aus der Armut!

Berlin, 19.09.2007

„Kinder müssen davor bewahrt werden, in Hartz IV abzurutschen", mahnt die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands, Maria Böhmer, anlässlich des morgigen Weltkindertages an. Es könne nicht sein, dass gering verdienende Eltern schlechter gestellt seien als ALG II-Empfänger, so Maria Böhmer weiter.

Derzeit leben rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen. Mit Neuregelung des Kinderzuschlags würden Geringverdienende, die mit ihrem Einkommen zwar ihren eigenen Unterhalt finanzieren könnten, aber nicht den ihrer Kinder, besser gestellt. „Wir müssen Familien unterstützen, damit sie für sich selbst sorgen können", betont die Vorsitzende. „Mit dem Ausbau des Kinderzuschlags können wir zielorientiert ansetzen und die Kinderarmut reduzieren."

Kinderarmut habe aber nicht nur eine materielle Komponente, sondern bezeichne ebenfalls den Mangel an Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.  Häufig sei Armut erst auf den zweiten Blick erkennbar: wenn Kinder ausgegrenzt würden, keine Perspektive für ihr Leben hätten und sie in vielen Bereichen benachteiligt seien. Maria Böhmer: „Frühkindliche Förderung ist ein Schlüssel zur Armutsprävention. Nur eine gute Bildung eröffnet den Kindern die gleichen Chancen und damit den Ausstieg aus der Armut."

 
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