SPD-Vorschlag bedeutet ungerechte Familienpolitik!

Berlin, 26.02.2007

„Das Finanzierungskonzept der SPD ist sozial ungerecht. Das Kindergeld kommt gerade sozial schwachen Familien zugute. Es ist nicht akzeptabel, dass die Familienförderung und die Kinderbetreuung gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen beides", erklärt die Vorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer.

„Auch die Kappung des Ehegattensplittings ist nicht vertretbar. Denn es widerspricht dem Ziel der Wahlfreiheit. Eltern, deren Kinder aus dem Haus sind, dürfen nicht für ihre Erziehungsleistung bestraft werden. Wichtig ist, dass wir die Lage für alle Familien in Deutschland verbessern. Nur so erreichen wir das Ziel einer gerechten und familienfreundlichen Gesellschaft. Das Umschichten einzelner familienpolitischer Leistungen allein ist keine Lösung", betont die Vorsitzende der Frauen Union.

„Ich begrüße das schnelle Handeln der Bundesfamilienministerin. Ihre Initiative zu einer Sonderkonferenz zur Kinderbetreuung mit den Ländern ist der richtige Weg. Es muss schnell Klarheit über die Finanzierung der Weiterentwicklung der Kinderbetreuung herrschen. Dabei darf es nicht nur um die Erhöhung der Krippenplätze gehen, auch eine Qualitätsverbesserung der Kinderbetreuung ist dringend notwendig", so Maria Böhmer.

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