Muttertag 2006

Fortschritte in der Familienpolitik

Berlin, 12. Mai 2006

„Die Bundesregierung hat Wort gehalten und erste wichtige Pflöcke für eine zukunftsweisende Familienpolitik zu Beginn der neuen Legislaturperiode eingeschlagen.“ Die Vorsitzende der Frauen Union Maria Böhmer begrüßt die Einigung zum Elterngeld, das ab dem 1. Januar 2007 eingeführt werden soll. „ Gerade bei jüngeren Familien findet diese Politik Zustimmung. Tatsache ist, dass heute der überwiegende Teil der Frauen berufstätig ist, bevor sie ihr erstes Kind bekommen. Viele junge Mütter wollen heute den Kontakt zum Beruf nicht verlieren und dennoch genug Freiraum für ihr Kind haben. Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit gehört zu den großen Herausforderungen, bei denen wir die Familien nicht allein lassen dürfen.“ so Maria Böhmer.

Neben der stärkeren steuerlichen Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten wird damit der Weg der Förderung von Familien mit Kindern konsequent weiter verfolgt. Auch eine immer größere Anzahl von Männern will sich stärker um die Erziehung ihrer Kinder kümmern und mehr Zeit mit ihnen verbringen. Die auf den Weg gebrachten gesetzlichen Rahmenbedingungen tragen der Lebenswirklichkeit von Familien Rechung. Eltern gewinnen mehr Handlungsfreiheit, sich in partnerschaftlicher Aufteilung intensiv der Kindererziehung zu widmen.

Zur Feier des Muttertages am 14. Mai 2006 wies Maria Böhmer darauf hin, dass die Leistung der Mütter, aber auch aller aktiven Väter, Anlass für einen herzlichen Dank sei. Nach einer repräsentativen Befragung von Frauen mit Kindern unter 18 Jahren würde sich jede zweite Mutter mehr Anerkennung durch den Staat wünschen. „Dieses Anliegen nehmen wir ernst. Jahrestage wie der Muttertag ermahnen uns, unermüdlich weiter für die Familien einzutreten.“

 
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