CDU-Parteitag nimmt Antrag der Frauen Union an

Düsseldorf, 7. Dezember 2004

Papier nun Grundlage der familienpolitischen Diskussion in 2005

Auf Betreiben der Frauen Union macht sich die CDU stark für ein beitragsfreies drittes Kindergartenjahr und für Ganztagsschulen. Die Delegierten des 18. CDU-Parteitags in Düsseldorf nahmen mehrheitlich den gemeinsamen Antrag der Frauen Union der CDU und der Jungen Union, "Zehn Eckpunkte zur Bildung und Betreuung von Kindern", an. Der Antrag soll in der Fassung der Antragskommission die Grundlage der familienpolitischen Diskussion der CDU im kommenden Jahr bilden. FU-Bundesvorsitzende Maria Böhmer: "Um der wachsenden Bedeutung der frühkindlichen Erziehung und Bildung Rechnung zu tragen, müssen die Eltern mittelfristig bei den Kosten für Kindergartenplätze entlastet werden. Dies darf jedoch nicht zu Lasten der Kommunen gehen. Das Saarland hat gezeigt, wie dies durch Schwerpunktsetzungen und Umschichtungen im Landeshaushalt ermöglicht werden kann."

Der Antrag sieht weiter eine Flexibilisierung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule vor. Dazu zählen auch Vorschulangebote. Gezielte und frühe Förderung, mehr Ganztagsangebote und Ganztagsschulen seien nötig, so Böhmer, halbe Lösungen, die nur eine Beaufsichtigung der Kinder am Nachmittag vorsehen, lehne die CDU jedoch ab. Es gelte, den Kindern die bestmöglichen Startchancen ins Leben zu geben. Die CDU will den Ausbau des Betreuungsanbots für Kinder sowohl unter dem Aspekt einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit als auch unter dem Gesichtspunkt der frühkindlichen Bildung von Kindern vorantreiben.

Außerdem will die CDU das tatsächliche Einschulungsalter, das derzeit bei 6,8 Jahren liegt, auf sechs Jahre absenken. Bindende Voraussetzung für die Einschulung solle das erfolgreiche Bestehen von Sprach- und Entwicklungsstandstests werden. Die CDU tritt daher für eine Reform der Fachkräfteausbildung ein. Vor allem die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern für das dritte Kindergartenjahr soll zukünftig stärker mit der Aus- und Fortbildung für Lehrkräfte in Grundschulen verzahnt werden.


 
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