Frauen Union: Freier, die Menschenhandel ausnutzen, bestrafen!

Berlin, 25. November 2004

Die Frauen Union der CDU fordert einen neuen Straftatbestand, der die Verfolgung von Freiern, die Menschenhandel ausnutzten, möglich macht. Dies erklärt die Bundesvorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer, zum Internationalen Tagen gegen Gewalt gegen Frauen. Die Frauen Union der CDU macht sich für eine stärkere Bekämpfung des Menschenhandels stark.

Opfer dieser kriminellen Machenschaften sind überwiegend Frauen. Von Menschenhändlern angelockt, unterdrückt und misshandelt, werden sie als Arbeitskraft ausgebeutet und zur Prostitution gezwungen. Deutschland ist sowohl Zielland als auch Transitland für den Schmuggel mit Menschen. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist Menschenhandel inzwischen das am schnellsten wachsende kriminelle Geschäft der Welt.

Die Frauen Union setzt sich für wirksame Aufklärungskampagnen über den Menschenhandel und die Methoden der Täter in den Herkunftsländern der Opfer ein. Die Verbesserung der Ausbildung und der beruflichen Chancen von Frauen in den Herkunftsländern seien ebenfalls eine wirksame Prävention gegen den Menschenhandel. Böhmer: „Die Frauen Union engagiert sich auch für einen verbesserten Aufenthaltsschutz für Frauen, die bereit sind, als Opferzeuginnen vor einem deutschen Gericht auszusagen.“ Ihnen soll ein Aufenthaltsrecht von drei Jahren zustehen. Eine kleine Kronzeugenregelung, die bei Verstößen gegen das Ausländerrecht Straffreiheit zusichert, würde es den Frauen erleichtern, gegen die Täter aussagen.

 
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