CDU-Politikerinnen zu CSU-Rentenkonzept: Kinderlose nicht bestrafen!

Berlin, 17. November 2003

Widerspruch unter den Frauen der CDU lösen die CSU-Vorschläge, Erziehungsleistungen von Eltern innerhalb des Rentensystems finanziell anzuerkennen, aus. FU-Vositzende Maria Böhmer, Marie-Luise Dött (Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer), FU- und EAK-Vorstandsmitglied Ilse Falk, CDU-Präsidiumsmitglied Hildegard Müller und Annette Widmann-Mauz (Vorsitzende der Gruppe der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) sprechen sich in einem gemeinsamen Papier dafür aus, Erziehungsleistungen von Eltern lieber gesamtgesellschaftlich über Steuermittel zu fördern.

Dies sei gerecht, weil so alle Steuerzahler ent­sprechend ihrer Leistungsfähigkeit zur Finan­zierung herangezogen würden. Die Bestrafung von Kinderlosigkeit durch die Rente sei nicht angemessen. Sinnvoll sei vielmehr die Verdoppelung der Kindererziehungszeiten in der Rente, um den Ausbau der eigenständi­gen Rentenanwartschaften von Frauen voranzutreiben. Dies komme gleichermaßen allen verheirateten, alleinerziehenden und geschiedenen Frauen zugute. Sechs Kindererziehungsjahre bedeute fast 160 Euro mehr Rente.

Die Politikerinnen unterstützen die Entlastung von Familien durch das von Friedrich Merz vorgestellte familienfreundli­che Steuerkonzept, das für Familien erheblich höhere Freibeträge (pro Person – also auch für Kinder – 8.000 Euro, für Eltern mit zwei Kindern also 32.000 Euro Freibetrag) bei der Lohn-/Einkommensteuer vorsieht.

 
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