Annette Widmann-Mauz
Aktuelle Themen:
Gedenken an Aenne Brauksiepe

Berlin, 01.01.2007

Die Frauen Union der CDU gedenkt anlässlich des 10. Todestages ihrer langjährigen Vorsitzenden Aenne Brauksiepe (1912-1997). Als Bundestagsabgeordnete der ersten Stunde hat sie sich unermüdlich für die junge Bundesrepublik und die gesellschaftliche Verwurzelung der Christlich-Demokratischen Union engagiert. Nicht nur als Bundesfamilienministerin hat sie sich auf ihrem politischen Weg der Sozial- und Familienpolitik verschrieben. Von 1958 bis 1969 war Aenne Brauksiepe die katholische Vorsitzende der paritätisch besetzen Spitze der Bundesvereinigung der Frauen der CDU. Nach Abschaffung der Doppelspitze stand sie der Frauen-Vereinigung von 1969 bis 1971 allein vor. Großes Verdienst von Aenne Brauksiepe waren ihre Initiativen zur Verbesserung der Situation der Frauen im Arbeitsleben, die Verankerung der Frauen-Vereinigung in der CDU und der Ausbau der Beziehungen zu Frauenverbänden und Medien. Sie gehörte zu den Mitbegründerinnen der Europäischen Frauen Union und engagierte sich frühzeitig für Verfolgte des SED-Regimes der DDR.

 
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, leisten einen großen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und übernehmen Aufgaben, die der Staat alleine nicht erfüllen kann. Über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich laut jüngstem Freiwilligensurvey in Deutschland für das Gemeinwesen. Um ehrenamtlich Tätigen zu helfen hat das Bundesfinanzministerium unter dem Titel „Hilfen für Helfer" einen 10-Punkte-Plan für einen Gesetzentwurf zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements entwickelt. Es soll eine neue Höchstgrenze für den Spendenabzug und einen höheren Übungsleiter-Freibetrag geben. Wer alte, kranke und behinderte Menschen unentgeltlich und ehrenamtlich betreut, wird eine jährliche Steuerermäßigung von 300 Euro erhalten. Weiterhin ist geplant, die Besteuerungsgrenze für Vereine anzuheben und einen höheren steuerlichen Spendenabzug von Mitgliedsbeiträgen einzuführen. Mit diesem Plan für einen Gesetzentwurf soll die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeiten für das Gemeinwesen stärker gewürdigt werden.

 
Familienkasse in aller Mund - Erfolg für die FU
In Deutschland erbringt der Staat jährlich fast 100 Milliarden Euro an Leistungen für die Familie. Die Frauen Union will seit langem Licht in den Dschungel der familienpolitischen Leistungen bringen, um eine zielgerichtete und verbesserte Familienförderung durchzusetzen. Schon im Jahr 2004 hat die Frauen Union bei Prof. Dr. Jörg Althammer, Universität Bochum, ein entsprechendes Gutachten zur Familienkasse in Auftrag gegeben. Im Koalitionsvertrag wurde die Einrichtung einer Familienkasse bereits verankert. Nun kommt Bewegung in die Familienförderung. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unser Bundesvorstandsmitglied Ilse Falk, hat gestern die Pläne der Union für eine Familienkasse in Berlin vorgestellt. Damit wird die Frauen Union ihrer Vorreiterrolle auf einem weiteren Themenfeld gerecht. Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.welt.de/data/2006/12/07/1136960.html

Gebührenfreie Kindergärten

In den Medien wurde in den vergangenen Tagen der Eindruck vermittelt, dass die Gebührenfreiheit von Kindergartenplätzen eine Erfindung der Sozialdemokraten sei.

Tatsächlich war das unionsregierte Saarland das erste Bundesland, das vor sechs Jahren das dritte Kindergartenjahr gebührenfrei angeboten hat.  Nun zog auch Rheinland-Pfalz mit seiner Ankündigung nach, es dem Saarland gleichzutun. Der familienpolitische Wettbewerb, der zwischen den Parteien entbrannt ist, zeigt interessante Wendungen. Mit dem Vorstoß des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Struck, bundesweit alle drei Kindergartenjahre für Eltern gebührenfrei zu machen, erreicht der Populismus einen neuen Höhepunkt. Zumal er nicht erklärt hat, wie er die Kosten in Höhe von acht Milliarden Euro finanzieren möchte.

 

 
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Frau und Politik


 

FP_01-2018Titel

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32. Bundesdelegiertentag 26.-27. August in Braunschweig

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