| Berliner Erklärung |
Berlin, 19.12.2011Seit langer Zeit fordert die Frauen Union der CDU eine gesetzliche Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft. Im März 2010 beschloss der FU-Bundesvorstand u.a. den Frauenanteil in Aufsichtsräten zeitnah auf einen Mindestanteil von einem Drittel erhöhen. Diese Forderungen wurden beim Bundesdelegiertentag 2011 mit der Frauenministerin gemeinsam diskutiert. „Wir sind uns mit Ministerin Schröder einig, dass eine gesetzliche Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen notwendig ist. Wirtschaftliche Gründe sprechen für eine deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen", betont Maria Böhmer. Daher unterstützt die Vorsitzende der Frauen Union der CDU, Maria Böhmer, die Berliner Erklärung. Sie ist eine überparteiliche Initiative für mehr Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft. Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien und die Vertreterinnen sechs großer Frauenverbände fordern eine Stärkung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Führungspositionen der Wirtschaft durch klare gesetzliche Vorgaben. Maria Böhmer und die stellv. Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und Annette Widmann-Mauz sowie die FU-Landesvorsitzende von NRW, Ingrid Fischbach, gehören zu den Erstunterzeichnerinnen der Erklärung. Angestoßen und erarbeitet wurde die Initiative von den Verbänden Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR), Deutscher Juristinnenbund (djb),dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), Business and Professional Women Germany (BPW Germany), European Women´s Management Development (EWMD) und Bundesverband der LandFrauen sowie den Politikerinnen Dorothee Bär, Ekin Deligöz, Ingrid Fischbach, Sibylle Laurischk, Cornelia Möhring, Rita Pawelski und Dagmar Ziegler. Mit der Berliner Erklärung fordern die zwölf Initiatorinnen die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen an den Entscheidungsprozessen in den Führungs- und Kontrollgremien der Wirtschaft. Eine verbindliche und sanktionsbewehrte Mindestquote von zunächst mindestens 30 Prozent für die Aufsichtsräte der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen soll dazu der erste Schritt sein. Die Berliner Erklärung bildet den Grundstein für ein breites gesellschaftliches Bündnis. Prominente Frauen aus dem gesamten Spektrum von Politik, Verbänden, Wirtschaft und Gesellschaft haben die Erklärung bereits unterschrieben – darunter Senta Berger, Maria Furtwängler, Dr. Margarete Haase, Steffi Jones, Alice Schwarzer und Friede Springer und Rita Süssmuth. Unterstützen Sie das Anliegen der Berliner Erklärung. |