W20-Gipfel in Berlin zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen

Berlin, 25.04.2017

„Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt als Präsidentin der G20 kraftvolle Zeichen. Sie macht ihren Einfluss als weibliches Regierungsoberhaupt geltend, um die Interessen von Frauen zu stärken. Dabei geht es um die gleichberechtigte Beteiligung auf dem Arbeitsmarkt, wie Frauen die Chancen der Digitalisierung nutzen können sowie das Fördern von Frauen in Führungspositionen und ihrer unternehmerischen Tätigkeit. Mit ihrer Teilnahme am W20-Dialogforum unterstreicht die Kanzlerin die Bedeutung der W20-Forderungen im Rahmen der G20-Verhandlungen“, erklärt Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands anlässlich der Women20-Konferenz in Berlin.

Dem W20-Dialogforum ging ein mehrmonatiger Arbeitsprozess voraus. Im Februar gab es einen nationalen Gipfel mit Vertreterinnen von Frauenorganisationen an dem sich die Frauen Union der CDU Deutschlands beteiligte.

„Mit dem Entgelttransparenzgesetz, der Frauenquote, dem Ausbau der Kinderbetreuung und dem Kampf gegen die Rentenlücke von Frauen, u.a. durch die Mütterrente, haben wir in Deutschland die Rolle der Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt. An der Aufwertung von typischen Frauenberufen wie Erzieherinnen und im Pflegebereich arbeiten wir. Der W20-Dialog ist ein wichtiger Impuls, um Frauen auch international voranzubringen“, betont Annette Widmann-Mauz am Rande des W20-Gipfel.

Hintergrund:

Mit über 100 internationalen Delegierten aus den G20-Staaten und zahlreichen Spitzenfrauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft findet die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Women20-Dialogprozesses vom 24. bis 26. April in Berlin statt. Zum dritten Mal wird eine G20-Präsidentschaft vom Dialogprozess Women20 (W20) begleitet. Ziel der W20 ist es, dass die G20 sich zu Maßnahmen verpflichten, die Frauen wirtschaftlich stärken.

Einer der Höhepunkte: eine Podiumsdiskussion am 25. April unter dem Titel "Inspiring women: Scaling up women's entrepreneurship". Dabei wird Bundeskanzlerin Merkel unter anderem mit Königin Máxima der Niederlande, IWF-Direktorin Christine Lagarde sowie Ivanka Trump, Tochter und Assistentin von US-Präsident Donald Trump, darüber diskutieren, wie weibliches Unternehmertum weltweit im größeren Maßstab gefördert werden kann.

 

 
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