Entgeltgleichheit ist das Gebot der Stunde

Berlin, 11.01.2017

„Die Frage der Lohngerechtigkeit für Frauen ist seit langem ein Topthema der frauenpolitischen Agenda. Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf ist eine wichtige Wegmarke, das Gebot des gleichen Entgelts von Frauen und Männern für gleiche und gleichwertige Arbeit umzusetzen. Auskunft und Transparenz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie eine Stärkung der Tarifbindung und der betrieblichen Mitbestimmung sind entscheidend zur Beseitigung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern“, erklärt Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands.

Die bestehende Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen kann nur mit einer Bündelung von Maßnahmen beseitigt werden. Der weitere Ausbau der Kindertagesbetreuung, das ElterngeldPlus oder das Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen an Führungspositionen sind Beispiele für Maßnahmen, die von der unionsgeführten Bundesregierung bereits umgesetzt wurden.

Das Statistische Bundesamt hat jedoch 2016 wieder eine Lohnlücke von 21 Prozent für Deutschland festgestellt. Auch wenn man die greifbaren Ursachen für Lohnungleichheit, wie z.B. Teilzeitarbeit, Berufserfahrung, Karrierestufen, Berufs- und Branchenwahl herausrechnet, bleibt noch immer eine signifikante Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Bei vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation verdienen Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt pro Stunde 7 Prozent weniger.

Annette Widmann-Mauz: „Die Beratung und Verabschiedung des Gesetzes im Parlament muss jetzt zügig erfolgen. Es ist ein weiterer Baustein, das Ziel der Entgeltgleichheit zu verwirklichen. Die Frauen erwarten zu Recht, dass der Gesetzgeber diese Gerechtigkeitsfrage anpackt und löst.“

 
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