Weitere Etappe des Prostituiertenschutzgesetzes erreicht - Kabinett macht den Weg frei

Berlin, 23.03.2016

„In das unregulierte Milieu der Prostitution kommt mehr Transparenz und damit größerer Schutz für die Frauen. Prostitution ist kein „normaler“ Beruf. Kriminelle Strukturen können mit den neuen Aufsichtsinstrumenten des Gesetzes besser bekämpft werden. Mit der stärkeren Regulierung der legalen Prostitution erhöhen wir den Opferschutz und ermöglichen aber auch weiter die selbstbestimmte Berufsausübung“, erklärt Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich des heutigen Beschlusses des Bundeskabinetts zum Prostituiertenschutzgesetz.

Neben der Neuregulierung der Prostitution folgen jetzt noch die Maßnahmen für eine konsequente Bekämpfung von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Koalitionsfraktionen hatten sich Anfang März darauf geeinigt, dass sich Freier in Zukunft strafbar machen, wenn sie wissentlich und willentlich die Zwangslage der Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution ausnutzen.

„Wir wollen Prostituierte schützen und Zwangsprostitution das Handwerk legen. Das vorgelegte Prostituiertenschutzgesetz ist ein wirklicher Fortschritt!“, lobt Annette Widmann-Mauz den Gesetzentwurf.

 
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