Zukunft Pflegeberuf – attraktiver und besser bezahlt!

Berlin, 13.01.2016

„Soziale Berufe werden attraktiver. Wer sich für eine Ausbildung im Pflegeberuf entscheidet, wählt einen Zukunftsberuf. Mit der Reform der Pflegeausbildung werden auch zentrale Forderungen der Frauen Union verwirklicht: Eine hohe Fachlichkeit angesichts neuer Herausforderungen in der Pflege, mehr Perspektiven im Beruf und damit auch auf eine angemessene bessere Bezahlung. Gute Pflegefachkräfte können nur durch eine gute Entlohnung und attraktive Arbeitsbedingungen gewonnen werden. Dieser Gesetzentwurf ist ein wichtiger Beitrag, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern und zwischen der Alten- und Krankenpflege zu schließen“, begrüßt Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zum Pflegeberufsgesetz.

Es wird ein einheitliches Berufsbild in Form einer gemeinsamen Grundausbildung geben, die zum Ende der Ausbildung in eine Spezialisierung mündet. Die Möglichkeit, in der neuen Ausbildung Schwerpunkte zu setzen, gilt für die Pflege Hochbetagter ebenso wie für die Pflege von Kranken, Kindern und Jugendlichen. Am Ende erhalten alle Auszubildenden einen einheitlichen Abschluss und eine einheitliche Berufsbezeichnung.

 

Die zukünftige Pflegeausbildung wird für alle Auszubildenden kostenfrei und es wird eine Ausbildungsvergütung geben. Das bisherige Schulgeld wird abgeschafft. Bereits im ersten Pflegestärkungsgesetz wurde eine ordentliche Bezahlung geregelt.‎ 

Den Absolventinnen und Absolventen der neuen Pflegeberufsausbildung werden durch diese Reform zusätzliche Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten in allen Bereichen der Pflege eröffnet. Neben dem Zugang zur fachberuflichen Pflegeausbildung wird auch eine hochschulische Pflegeausbildung eingeführt. Dies verbessert die Qualität der Pflege.

„Die Durchlässigkeit zwischen den Einsatzbereichen, Aufstiegs- und Karrierechancen besonders für Frauen sind positive Wegmarken des Gesetzes. Die unionsgeführte Bundesregierung hält ihre Zusage ein, die Arbeit in der Pflege weiter aufzuwerten!“, fasst Annette Widmann-Mauz zusammen.

 
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